Die Befreiung vom Staat ist machbar!

Die Befreiung vom Staat ist machbar!

 

Wie ist es möglich den Menschen zu vermitteln, dass Sie viel besser für sich selbst sorgen könnten? Natürlich können wir das nicht sofort erreichen. Den Menschen wurde ihr angeborenes Sozialverhalten regelrecht ausgeredet und abtrainiert. Wir brauchen also einen Weg, der den Menschen wieder das Vertrauen in sich und in die eigenen Fähigkeiten zurückbringt.

Der Weg zum Ziel führt über kommunale Selbstverwaltung mittels direkter Demokratie. Das heißt, eine Strukturreform die von den untersten, gewachsenen Einheiten, den Kommunen ausgeht. Bis auf hoheitliche Aufgaben, wie Landesverteidigung und Grenzschutz, können alle anfallenden Fragen vor Ort besser geregelt werden. Die Kommunen entscheiden auch selbst darüber, welche Aufgaben besser bei den nächst höheren Instanzen, wie Kreise oder Länder aufgehoben sind. Wichtig dabei ist, dass die Entscheidungen durch direkte Demokratie gefällt werden und dass den Kommunen die finanziellen und rechtlichen Mittel in die Hand gegeben werden. So würde sichergestellt, dass nur Vorhaben verwirklicht werden, die von den Bürgern vor Ort als unbedingt nötig und wichtig angesehen werden.

Die Lage heutzutage ist eher so, dass auf EU – oder Bundesebene Förderprogramme beschlossen werden, nach denen die Kommunen dann ihre Bauvorhaben ausrichten. Ob das Ganze gerade sinnvoll ist, ist zweitrangig. Wichtig ist nur, dass die Fördergelder möglichst abgeschöpft werden. Dabei entstehen so schöne Dinge, wie Radwege die täglich von zwei bis drei Radfahrern frequentiert werden oder Millionen Euro teure Schwimmbäder die maximal zwei Monate im Jahr geöffnet haben und einiges mehr. Dem Bürger vor Ort wird so vorgegaukelt, dass der nagelneue Radweg oder das moderne Schwimmbad, ein Geschenk von höherer Stelle sei. „Naja uns kostest es ja nichts“, hört man bei solchen Gelegenheiten sehr oft. Dies ist aber ein riesengroßer Irrtum, denn diese Subventionsprogramme werden letztendlich alle durch Steuergelder bezahlt. Also durch uns.

Warum nicht gleich das Geld bei den Menschen belassen, die dann selbst darüber entscheiden was sie damit machen. Die Kommunen müssen das Recht haben die steuerliche Belastung ihrer Bürger selbst zu bestimmen. Die Ausgaben des Bundes für Verteidigung und Grenzschutz liegen bei 3% des Bruttoinlandproduktes. Das sind die einzigen Steuern die zentral abgeführt werden müssen. In der Schweizer Verfassung ist verankert, dass der Zentralstaat für solche Aufgaben eine Mehrwertsteuer von maximal 7.5 Prozent erheben darf. In Deutschland wird unserer Meinung nach eine Mehrwertsteuer von fünf Prozent ausreichen, was wir im neuen Parteiprogramm vorrechnen werden. Über die zusätzliche Besteuerung in den Kommunen werden die Bürger per Abstimmung direkt entscheiden. Nur sie können wirklich wissen, welche Dinge vor Ort benötigt werden.

Durch diese freiheitliche Strukturierung, wären auch Gesellschaftsmodelle lebbar, die nicht unbedingt unserem Parteiprogramm entstammen. Kommunistische oder Monarchistische Ordnungen könnten versucht werden, solange es von der Mehrheit der Bürger beschlossen wird, dass etwa der Stadtrat oder eine Einheitspartei für sie alles plant und regelt und die Minderheit nicht darin gehindert wird abzuwandern, bitteschön.

Es würde ein freier Markt der Gesellschaftsentwürfe entstehen. Jeder Mensch könnte in dem System leben, das er für sich am besten findet. Wahrscheinlich würde sich letztendlich überall ein freiheitliches, auf einem freien Markt basierendes System durchsetzen, aber man kann ja nie wissen. Freiheit ist ja immer auch die Freiheit des Andersdenkenden.

Die Menschen würden so auch wieder erfahren, dass sie für sich selbst sorgen können und Vertrauen erlangen für noch weiterführende freiheitliche Entwicklungen wie etwa einer, von mir persönlich angestrebten Welt, völlig frei von staatlichen Eingriffen.

Ich denke, dass kommunale Selbstverwaltung, oder besser Selbstbestimmung, der richtige Weg ist um in ein freies, selbstbestimmtes Leben zu gelangen. Dezentralisierung statt Zentralkommitte in Brüssel heißt die Losung. Wir leben in einer Zeit, in der genau diese Entscheidung getroffen werden muss. Gehen wir in eine freie oder in eine totalitäre Zukunft? Die Entscheidung liegt bei jedem Einzelnen: soziale Hängematte oder kreative Spielwiese. Ich hoffe, dass die Menschen sich für eine Welt in Freiheit entscheiden werden. Nur dann werden wir aus unseren Fehlern lernen und die Grundlage zur positiven Weiterentwicklung der Menschen legen und hoffentlich irgendwann eine Welt ohne jegliche staatlichen Eingriffe erleben, die nur noch auf zwischenmenschlichen, freiwilligen Vereinbarungen aufbaut. Eine gesunde natürliche Entwicklung basiert immer auf Freiheit und Selbstorganisation.

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