PDV Rheinland Pfalz setzt Kurs auf die Bundestagswahl 2013

Am letzten Samstag den 20.10.2012, nominierte die Partei der Vernunft ihre Kandidaten für die Landesliste Rheinland-Pfalz zur bevorstehenden Bundestagswahl 2013.
Zum Spitzenkandidaten wurde der Landesvorsitzende Reiner Hoffmann gewählt. Insgesamt wurden 6 Kandidaten auf die Landesliste gewählt.
Neben den Kandidaten der Landesliste, wird die PDV Rheinland-Pfalz in den nächsten Monaten mehrere Direktkandidaten nominieren.

Für die PDV ist dies die erste Teilnahme an einer Bundestagswahl und für den Landesverband in Rheinland-Pfalz die erste Wahlteilnahme überhaupt. 

Im Anschluss an den Parteitag begeisterte Professor Norbert Geng mit einem Vortrag unter der Überschrift:

"Europa der Freiheit, statt Zwangsjacke EU!"

In seinen Ausführungen ging Professor Geng unter anderem auf die Geschichte verschiedener Währungen ein. Dabei stellte er einige historische Experimente dar, die als Folge einer verfehlten Wirtschafts- und  Geldpolitik zum Zusammenbruch führten.
Beispielsweise erläuterte er den gescheiterten ersten Versuch einer Europäischen Gemeinschaftswährung, in Form der Lateinischen Münzunion. Schon damals versuchte man erfolglos das Scheitern durch jahrzehntelange Subventionierung von Defizitländern zu verhindern. Auch hier waren die wirtschaftlichen Folgen insbesondere für die Bevölkerung der teilnehmenden Länder katastrophal.
Professor Geng wies auch daraufhin, dass wir uns momentan in einem noch gewagteren Währungsexperiment befinden. Seit Richard Nixon im Jahr 1971 die Einlöseverpflichtung von 35 US-Dollar in 1 Unze Gold „vorrübergehend“ aussetzte, verfügen die Währungen der Welt über keinerlei Sachwertdeckung mehr.

Neben den Ausführungen zum Thema Währung, ging Professor Geng auf die zentralistische Entscheidungsfindung in der EU ein. Statt dezentral und bürgernah, werden Verordnungen in Brüsseler Hinterzimmern ausgekungelt. Ein Paradies für Lobbyisten, die an einer zentrale Stelle das Schicksal von 27 verschiedenen Staaten beeinflussen können.
Am Ende des Vortrags stellte er die Vision der PDV für ein Europa der Freiheit dar:
- Einen Wettbewerb um das beste Geld, wodurch der Politik die Möglichkeit zur Geldproduktion aus dem "Nichts" genommen wird.
- Verwirklichung des Subsidiaritätsprinzips, also Entscheidungsfindung vor Ort.
- Mehr direkte Demokratie und somit die Kontrolle der Parlamente durch das Wahlvolk selbst.
- Kein Europäischer Superstaat als eine Bürokratieunion.

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